Nur 320 Kilometer trennen in Costa Rica den Pazifik vom Karibischen Meer. Auf dieser kleinen Fläche finden sich im Norden türkisblaue Flüsse, heiße Thermalquellen, rauchende Vulkane und artenreiche Regenwälder. In den Kronen der Baumriesen zwitschern Tukane, im Gebüsch rascheln Nasenbären, und mit etwas Glück erspäht man in den Ästen ein Faultier. 500.000 Arten leben hier. Wenn Natur die Währung ist, ist Costa Rica wahrlich ein reiches Land. Infos: www.visitcostarica.com/de/

NATIONALPARK TENORIO Hier erlebt man sein blaues Wunder: Wie das Wasser im Schwimmbad ist der Río Celeste gefärbt, der sich von den Hängen des Vulkans Tenorio aus durch den Nationalpark windet. Die zweistündige Wanderung vom Eingang zur Quelle des Río Celeste führt vorbei an Thermalquellen und Fumarolen, aus denen vulkanische Dämpfe aufsteigen. Höhepunkt ist der türkisblaue Wasserfall. Unbedingt ansehen!

NATIONALPARK ARENAL Die Gegend um das Dorf La Fortuna am Fuße des aktiven Vulkans Arenal zählt zu den schönsten Regionen Costa Ricas. Besonders empfehlenswert ist die insgesamt fünfstündige Wanderung zum erloschenen Vulkan Cerro Chato. Ein dunkelgrüner See ruht im 1.140 Meter hoch gelegenen Krater – Baden erlaubt! Am Ende der Tour kann man sich am Fuße des Wasserfalls La Fortuna erfrischen. Infos: www.cataratalafortuna.com/en/

CAÑO NEGRO Das »Refugio Nacional da Vida Silvestre Caño Negro“ ist eines der artenreichsten Wildreservate Costa Ricas. Am besten lässt es sich bei einer Bootsfahrt über den Río Frío und in die Lagune des Caño Negro entdecken. Die Touren starten von Caño Negro oder von Los Chiles an der Grenze zu Nicaragua aus. In dem riesigen Feuchtgebiet tummeln sich unzählige Tiere – darunter Brüllaffen, Faultiere, Kaimane, Fledermäuse und Wasservögel in allen Farben.