Es hätte Napoleon härter treffen können, denn der französische Kaiser verbrachte sein Exil auf der schönsten und größten Insel des Toskanischen Archipels. Noch heute schätzen Naturfreunde, Historiker und Erholungsuchende Elba wegen der üppigen Natur, der reichen Kultur und der herrlichen Strände. Der Urlaub beginnt in Portoferraio. Von dort aus schwärmen die Besucher über kurvige Bergstraßen zu versteckten Buchten, Bergdörfern, fruchtbaren Tälern und verträumten Hafenstädten aus. Infos: www.visitelba.com/de/

PORTOFERRAIO Zwei Museen – das Nationalmuseum im Zentrum und die Villa San Martino außerhalb des malerischen Städtchens – erinnern an das knapp einjährige Exil Napoleons auf Elba. Von der Festung Forte Falcone genießt man einen weiten Blick über den Hafen, die Altstadt mit ihren ockergelben Häusern und das Tyrrhenische Meer. Zum Baden stehen sieben Strände zur Auswahl. Tipps: Le Ghiaie und Scaglieri.

FETOVAIA An der Westküste lockt einer der schönsten Strände der Insel. Duftende Pinien säumen den weißen Sandstrand von Fetovaia, an dem man sich unter weißen Sonnenschirmen fühlt wie in der Karibik. Taucher und Schnorchler fahren weiter zum Naturstrand von Pomonte, wo es ein versunkenes Schiffswrack zu entdecken gibt. Höhepunkt der Westküste ist das farbenfrohe Marciana Marina, das mit einigen sehr guten Restaurants aufwartet.

RIO MARINA Im Osten von Elba lädt dieses malerische Hafenstädtchen zu einem Spaziergang durch seine verwinkelten Gassen ein. Am Montag ist hier Markttag. Der Mineralienpark erinnert an den Eisenerzabbau auf Elba. Weiter südlich liegt Porto Azzurro, über dessen altes Fischerviertel das mächtige Forte San Giacomo aus dem 17. Jahrhundert wacht. Ein Naturwunder ist der schwarze Strand von Terranera, in dessen Hintergrund ein Schwefelsee smaragdgrün schimmert.