Hochsaison im Osterland: Für 14 Tage rund ums Osterfest sind in zahlreichen Orten bunte Osterbrunnen zu bewundern, geschmückt mit fantasievollen Blumenarrangements und bemalten Eiern. Viele sind umlagert von Osterhasen- und Hühnerfiguren, denn natürlich dreht sich an den Festtagen alles um Hasen, Hühner und Eier. Schöne Fotomotive gibt es zum Beispiel in Langenwetzendorf, Greiz oder Saalfeld. Aber wo liegt das Osterland? Es ist keine Erfindung des Tourismus- Marketings, sondern eine uralte Kulturlandschaft in Teilen von Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Mit der Saale im Westen und der Mulde im Osten umfasst es so schöne Städte wie Altenburg, Jena, Naumburg oder Leipzig. Dieser östliche Landstrich – daher einst »Terra Orientalis« genannt – heißt heute Osterland. Dass es gar nichts mit Ostern zu tun hat, sollte aber niemandem den Spaß verderben, die Osterbräuche der Region hautnah zu erleben. Und den Frühling in einer Region zu genießen, die schon vor über tausend Jahren von Menschen kultiviert wurde und sich zu einer blühenden Bilderbuch-Landschaft mit Hügeln und Tälern, Flüssen, Feldern und Wiesen entwickelt hat