Hier darf die Wildnis noch wild bleiben: Die 16 Nationalparks in Deutschland bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Unterschlupf. Besonders im Herbst, wenn sich die Blätter bunt färben, Nebel sich über die Täler legt und die tief stehende Sonne die Wälder in ein geheimnisvolles Licht taucht, laden die Naturoasen zum Wandern, Entdecken und Durchatmen ein. Infos: www.nationale-naturlandschaften.de

Niedersächsisches Wattenmeer Zwischen Cuxhaven und Greetsiel und auf den ostfriesischen Nordseeinseln richten sich vom 12. bis 20. Oktober alle Blicke gen Himmel. Die Zugvogeltage locken jedes Jahr Vogelfreunde aus aller Welt in den Nationalpark Wattenmeer. Denn dann nutzen Lachmöwen, Brandgänse, Säbelschnäbler und andere Zugvögel aus Sibirien und Nordeuropa die Salzwiesen für eine ausgiebige Rast. Dazu bietet der Nationalpark ein buntes Programm. Infos: www.zugvogeltage.de

BERCHTESGADEN Mit Gottesdiensten und Prozessionen feiern die Menschen im Nationalpark Berchtesgaden am ersten Sonntag im Oktober das Ende des Sommers. Kurzentschlossene können am Erntedanktag dabei sein – und anschließend die Wanderstiefel schnüren. Tipp: die Wanderung zur Gotzenalm. Die Berggasstätte liegt auf einer Hochalm mit herrlichem Ausblick auf den Königssee und die steil aufragende Ostwand des Watzmann (bis 13. Oktober geöffnet).

HAINICH Über allen Gipfeln ist Ruh‘ – nur nicht im Nationalpark Hainich in Thüringen. Im Herzen des Urwaldes, der zwischen Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza liegt, kann man auf einem Baumkronenpfad zwischen den Wipfeln alter Buchen wandeln. Im größten zusammenhängenden Laubwaldgebiet Deutschlands lassen sich sogar Wildkatzen erspähen. Ein schönes Erlebnis: die Hainichrundfahrt mit der Kutsche. Infos: www.nationalpark-hainich.de