Es liegt wie eine Insel zwischen Frankreich und Spanien, besitzt weder Flughafen noch Autobahnen. Andorra führt als Reiseland noch ein Nischendasein. Zu Unrecht – denn der Zwergstaat in den Pyrenäen bietet Natur pur. Mehr als 90 Prozent der Fläche sind von Wäldern und Weiden, Flüssen und Seen bedeckt. Die Berge ragen fast 3.000 Meter hoch auf und laden Wanderer und Wintersportler zu Entdeckungstouren ein. Mehr unter www.visitandorra.com/de/.

VALL DE SORTENY Kaum lässt man die Hauptstadt hinter sich, öffnet sich im Norden Andorras schon bald der Blick auf das Naturschutzgebiet Vall de Sorteny. Nur eine gute halbe Stunde Fußmarsch vom Parkeingang entfernt liegt auf 1.965 Meter Höhe die urige Berghütte »Refugi Guardat Borda de Sorteny« mit Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeit. Ein toller Startpunkt für Wanderungen ins Hochgebirge! Infos: www.refugisorteny.com

VALL DEL MADRIU-PERAFITA-CLAROR Das Gletschertal im Südosten gehört seit 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO. An den Ufern des Flusses Madriu zeigt sich die Natur wild und ursprünglich. In das  romantische Tal führt der Wanderweg GR7 bei Escaldes-Engordany. Die Wanderung zum glasklaren Bova-Bergsee dauert vier Stunden (einfache Strecke). In den Hütten »Refugi de Fontverd« und »Riu dels Orris« kann man ganzjährig übernachten. Infos: www.madriu-perafita-claror.ad/en/

CANILLO Rennradfahrer und Mountainbiker treten in Andorra in die Fußstapfen der Profis. Denn die Tour de France und die Vuelta a España führen über die Gebirgspässe des Landes. Andorra bieten Radstrecken für alle Niveaus. Eine mittelschwere Tour führt von Canillo nach El Forn. Am Wegrand liegt die romanische Kirche St. Miquel de Prats. Auch die Hauptstadt Andorra la Vella bietet schöne Fahrradstrecken – etwa in Richtung La Comella.