Kahle, einsame Landstriche, seltsame Felsformationen, Geysire und schwefelhaltige Quellen, dunkle Winter unterm Sternenhimmel, helle Sommernächte und rundherum das Meer – wer in Island nicht an Fabelwesen denkt, leidet an Fantasiemangel. Viele Geschichten um Elfen, Trolle und Gnome werden von Generation zu Generation weitergegeben, mehr als die Hälfte der Inselbewohner ist fest von ihrer Existenz überzeugt. Manchmal werden auch Straßen so geplant, dass keine Fabelwesen an ihren Rückzugsorten gestört werden. So geschehen bei einer Autobahn nahe Reykjavik. Elfenexpertin Elas Steffansdottir wird aber nicht nur im Bauamt von Reykjavik als Beraterin geschätzt, für Touristen hat sie zur Orientierung sogar mehrere Elfenkarten für Island angelegt. Magnús Skarphédinsson, ein weiterer Experte, hat 12.000 Augenzeugenberichte über Fabelwesen aus der ganzen Welt gesammelt. Wer die Unterschiede zwischen den 13 Elfenarten, drei Feenarten, Gnomen, Trollen und Co. wissen will, kann das in seiner Elfenschule lernen und bei Exkursionen an geheime Orte vertiefen. Als Erfolgsnachweis winkt ein Elfendiplom – wenn das kein Souvenir ist!