Das Paradies liegt mitten im Nordmeer, oberhalb des Polarkreises. In den Fischerdörfern auf den Lofoten strahlen die roten Häuser am Wasser heimelige Gemütlichkeit aus. Und wenn im Winter die Sonne mittags zaghaft am Horizont erscheint und die schneebedeckte Landschaft in ein warmes Licht taucht, dann kann man als Besucher sein Glück kaum fassen. Die Lofoten im Winter – das ist eine Reise durch eine verzauberte Welt aus Bergen, Meer und Eis. Infos: www.visitnorway.de

KABELVÅG Nur fünf Kilometer vom Hauptort Svolvær entfernt liegt das historische Fischerdorf Kabelvåg. Das Lofoten-Museum, das Aquarium und die berühmte Vågan-Kirche sind nicht nur bei Regen einen Besuch wert. Bei gutem Wetter lockt die Natur: Mehrere Anbieter laden zu Schneeschuhwanderungen und Kajaktouren. Denn dank des warmen Golfstroms friert das Meer auch im Winter nicht zu. Mehr: www.lofoten-aktiv.no/en/

REINE Er ist das Postkartenmotiv der Lofoten schlechthin: der Blick über Reine mit seinen Stelzenhäusern am Wasser. Noch eindrucksvoller ist die Aussicht auf die umliegenden Inseln vom Gipfel des Berges Reinebringen aus. Fast senkrecht führt ein neu angelegter Weg aus Treppenstufen hinauf, der jedoch nur bei Trockenheit und mit entsprechender Fitness zu empfehlen ist. Danach kann man sich im »Café Bringen« bei Zimtschnecken und Kaffee aufwärmen.

HENNINGSVÆR Selbstbewusst nennt es sich auch das „Venedig des Nordens“ – das 500-Seelen-Fischerdorf Henningsvær dehnt sich über mehrere Inseln aus und ist im Winter das weltweite Zentrum der Dorschfischerei. Rund um das Dorf stehen die Trockengerüste für den Stockfisch. Vogelfreunde brechen von Henningsvær aus zu geführten Seeadlersafaris auf. Übernachten kann man in den »Rorbuer« – urigen roten Fischerhütten. Infos: www.henningsvar-rorbuer.no/de/