Mehr als 700 Jahre lang lenkten die Mauren das Schicksal von Granada. Und noch heute atmet das kulturelle Zentrum Andalusiens den Geist der arabischen Herrscher. Das maurische Viertel Albaicín mit seinen Souvenirshops und Teestuben gleicht einem quirligen marokkanischen Souk.

Jenseits der Touristenattraktionen gibt es in Granada verwunschene Gärten, urige Tapas-Bars und bunte Märkte zu entdecken. Mehr unter www.andalusien-tour.com/granada

ALHAMBRA Die maurische Festung Alhambra mit ihren Zinnen, Türmen und Wasserspielen gilt als eines der schönsten Werke islamischer Baukunst weltweit. Jährlich kommen mehr als zwei Millionen Touristen, um die Innenhöfe, Gänge und Gärten der roten Palastanlage zu bewundern. Es empfiehlt sich daher ein Besuch in der Nebensaison. Tickets kann man bis zu drei Monate vorher unter www.tickets.alhambra-patronato.es/en/ buchen.

ALBAICIN Hier fühlt man sich wie in einer arabischen Kasbah: Der lebendige Stadtteil Albaicín ist das älteste Viertel Granadas und versprüht mit seinen engen Gassen und den weiß getünchten Cármenes, den von Gärten umgebenen Villen, den typischen orientalischen Charme. Die Teestuben in der Calderería Vieja und Calderería Nueva laden zum Entspannen ein. Am Mirador de San Nicolás genießt man eine herrliche Aussicht auf die Alhambra und die Sierra Nevada.

SACROMONTE Auf diesem Hügel schlägt das Herz des Flamenco. Eine der traditionsreichsten Flamenco-Höhlen ist das »Zambra María La Canastera«. Hier zeigen Tänzer täglich um 21.30 Uhr ihr Können. Infos: www.marialacanastera.com/en/. In Sacromonte befinden sich auch die berühmten Höhlenwohnungen, von denen einige sogar vermietet werden. Das Museo Cuevas del Sacromonte zeigt den einstigen Alltag in diesen kärglichen Behausungen.