Wie ein norwegischer Fjord ragt die bezaubernde Bucht von Kotor ins Landesinnere von Montenegro hinein. Gleichzeitig Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO – das können nicht viele Orte von sich behaupten. Wer sich am Meer entspannen will und gleichzeitig reiche Kulturschätze entdecken, der ist in dem kleinen Balkanstaat an der Adria mit seinen 200 Küstenkilometern, malerischen Buchten und mittelalterlichen Dörfern richtig. Infos: www.montenegro.travel/de/

KOTOR Der Meeresgott Poseidon selbst soll sie geschaffen haben: die fjordartige Bucht von Kotor. In den hintersten Winkel der Bucht schmiegt sich die mittelalterliche Festungsstadt Kotor, in der Römer, Venezianer und Habsburger ihre Spuren hinterlassen haben. Mit den Kirchen, Palästen und der Festung hoch über der Stadt zählt Kotor zum UNESCO-Welterbe. Zum Baden geht es nach Dobrota. Per Boot kann man die Klosterinsel Sveti Dorde ansteuern.

BUDVA Eine mittelalterliche Stadtmauer umgibt die denkmalgeschützte Altstadt von Budva. Das Stadtmuseum mit Fundstücken aus der Zeit der Römer und Illyrer gilt als eines der schönsten in Montenegro. Sehenswert sind auch das nahe gelegene Kloster Podmaine und die habsburgische Festung Mogren. Die schönen Sandstrände Mogren und Jaz versprechen Badevergnügen im türkisblauen Wasser der Adria. Auf der berühmten Hotelinsel Sveti Stefan steigen regelmäßig Prominente ab.

ULCINJ Hier herrschen perfekte Bedingungen für Surfer: Im südlichsten Küstenort des Landes liegt der mit 13 Kilometern längste Sandstrand der östlichen Adriaküste. Die Altstadt von Ulcinj an der Grenze zu Albanien versprüht mit ihren zahlreichen Moscheen und einem türkischen Hamam fast schon orientalisches Flair. Im Mündungsdelta des Flusses Bojana liegt die Insel Ada Bojana. An dem feinen Sandstrand ist textilfreies Baden erlaubt.