An der Nordseeküste trifft die raue unverfälschte Natur auf maritimes Flair

In den Häfen der großen Städte ist das ganz besonders zu spüren. Vor der Kulisse der großen, dicken Pötte dümpeln kleine Segelboote vor sich hin. In den kleinen Fischerorten machen bunte Krabbenkutter fest. Mit etwas Glück verkaufen sie ihre Ladung direkt vom Kutter – eben fangfrisch. Zwischen urbanem Getümmel und der Weite der Nordsee, entlang der hübschen Hafenpromenaden bekommt man in Windeseile Appetit auf Meer. Neben Schiffsausflügen und Segeltörns gilt die niedersächsische Nordsee als abwechslungsreiches und anspruchsvolles Segel- und (Kite-)Surf-Revier. Aber Achtung: Die Gesetze des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer sollten immer beachtet werden. Wer die Nordsee lieber trockenen Fußes erkunden möchte, dem bietet sich ebenfalls ein Meer an Möglichkeiten. Hafenfeste, Kutterregatten, Krabbenpulwettbewerbe und die guten, alten Seemannslieder zeigen, wie liebevoll die sonst so ruhigen Friesen ihrer Kultur Tribut zollen.

Bremerhaven: das Mekka der Schiffe-Gucker

Bremerhaven ist für Seh-Leute ganzjährig offen. Hinterm Deich liegen schmucke Traditionsschiffe vor Anker, darunter Schlepper, Feuerschiff, ein historisches U-Boot. Imposant und ganzjährig zu bestaunen: die Havenwelten mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, Deutschen Auswandererhaus und dem Klimahaus 8°Ost.

Im Schaufenster Fischereihafen dreht sich alles um den Fisch. Der alte Fischereihafen ist heute Bummelmeile mit Restaurants, dem Seefischkochstudio, der Ausstellung „Expedition Nordmeere“ und dem FMS „Gera“. Äußerst belebt geht es auch in den Überseehäfen zu, Containerschiffe und Kreuzfahrtriesen machen hier fest. Das Auto kann man getrost stehen lassen, denn die vielen maritimen Höhepunkte der Stadt lassen sich bequem mit dem HafenBus erkunden. Noch Meer? Vom 24. bis 28. Mai lockt das Seestadtfest mit Schiffen, Shantys und Shopping!

Wangerland: Im Laufschritt durchs Watt

Warum nicht einmal eine frisch gebratene Scholle direkt im Watt verzehren? Zweimal im Jahr bauen „Die Seesterne“, eine Gastronomie-Gemeinschaft, ihre mobile Küche auf dem Meeresboden auf. Das Schollenbraten im Watt findet alljährlich einmal vor Schillig und vor Hooksiel statt. Mit den Füßen im Schlick und den Blick auf den Horizont gerichtet lässt sich so die Küche des Meeres hautnah genießen. Ein Höhepunkt im Wangerland ist sicherlich das Friesenfestival, welches vom 21. bis zum 23. Juli 2017 am Strand von Schillig gefeiert wird. Die große Beachparty mit Livemusik und Wasserfeuerwerk lockt jedes Jahr Hunderte an den weitläufigen Strand. Wer sich sportlich betätigen möchte, kommt am zweiten Tag des Festivals beim „Friesencross“ auf seine Kosten: Das traditionelle Laufevent führt am Strand entlang und direkt durchs Watt. Mit Distanzen zwischen 400 Meter und 10 Kilometer ist dies ein Spaß für Jedermann, ob geübt oder ungeübt, jung oder alt.

Wangerooge: Dicke Pötte in Sicht!

Wer am langen Sandstrand entspannt im Strandkorb sitzt, kann die Riesen der Meere vorbeiziehen sehen: Vor der östlichsten der Ostfriesischen Inseln verlaufen gleich drei Schifffahrtswege, beispielsweise der Weltschifffahrtsweg, welcher auf der Höhe von Cuxhaven in die Elbe mündet. Aber auch Kreuzfahrtschiffe und Frachter nach Bremerhaven, Bremen und Wilhelmshaven sind hier zu beobachten. Für passionierte Schiffsspotter gibt es an der Strandpromenade elektronische Infotafeln, die Aufschluss darüber geben, welche Schiffe sich gerade um die Insel herum bewegen und welches Ziel sie haben. Wer sich dann auch mal selbst bewegen möchte ist auf Wangerooge bestens aufgehoben. Die gut ausgebauten Fahrradwege über die Insel ermöglichen eine ganz ausführliche Erkundungstour entlang der Deiche, durch die Salzwiesen und vorbei an Leuchttürmen. Wer das eigene Fahrrad nicht dabei hat, kann sich auf der Insel eins leihen.

Dornumerland: Richtig Watt zum Staunen!

Wind, Weite und Watt – das sonst so beschauliche Dornumerland ist ein richtiges Mekka für Wattwanderer. Besonders beliebt ist die Tour vom Hafen Neßmersiel auf die kleine ostfriesische Insel Baltrum. Von der Küste aus ist das „Dornröschen der Nordsee“ schon zu erkennen. Dennoch liegen 7 Kilometer zwischen Festlandshafen und Insel. Ein langer Marsch, der die Wanderer auch durch Priele führt. Dennoch ist die Wanderung für Kinder ab 8 Jahre und Erwachsene geeignet. Läuft es sich zu Beginn der Tour noch recht schwer durch das dunkle Schlickwatt, verschafft das feste Sandwatt bald Erleichterung. Die Füße sinken nicht mehr so tief ein und die Schritte werden leichter. Die Touren in Begleitung zertifizierter Nationalpark-Führer sind zudem noch informativ. Die erfahrenen Wattführer teilen ihr umfangreiches Wissen über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer gern mit neugierigen Wattläufern. Wer dann noch mehr wissen möchte, dem sei ein Abstecher in das Nationalpark-Haus in Dornumersiel empfohlen. Das Haus bietet eine Sonderausstellung zu alternativen Energien und wie sie die Küste verändern.

Kontakt

Die Nordsee GmbH
Rheinstraße 13
26506 Norden


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