Kennen Sie das auch? Man läuft im Winter durch einen Park, einen Wald oder ganz einfach gesagt durch die Natur und plötzlich überkommt Sie das dringende Bedürfnis einmal wieder richtig tief durchzuatmen. Oft bleibt man dann stehen, atmet ein, schaut bewusst in seine Umgebung. Gleichzeitig verändert sich vieles: Kopf nach oben, Rücken gerade, das Gehirn und der Kreislauf freuen sich über die ungewohnte Menge an Sauerstoff, unweigerlich stellt sich ein Lächeln ein. Das fühlt sich gut an.

Und was fühlt sich noch viel besser an? Wenn man sich dafür ein paar Tage Zeit nimmt und durchatmen mit gutem Essen, herrlichen Ausblicken und netten Menschen kombiniert. Durchatmen für Leib und Seele sozusagen. Das funktioniert ganz wunderbar in Österreich. Wo genau? Hier ein paar Tipps:

Reith im Alpbachtal, Dorf, Kirche, Winter,Das Alpbachtal – für dieses Tal wurde der Begriff „idyllisch gelegen“ erfunden. Sanfte Berge, weiße Schneedecke und zauberhafte kleine Orte. Und weil er auch an Wintertagen aus gutem Grund ein Bestseller ist, empfiehlt  sich ein Spaziergang auf dem Panoramawanderweg Reither Kogel. Mit der Gondel geht es gemütlich rauf auf den Berg. Nun liegen gute drei Stunden ungetrübtes Sauerstofferlebnis und reinste Augenentspannung bei unzähligen 360°-Rundblicken vor einem, bis man wieder im Ortszentrum von Reith ankommt.

Sich auf dem großen Namen “Zugspitze” auszuruhen ist nicht das Ding der Tiroler Zugspitz Arena. Zwar ist der namensgebende Berg immer in Sichtweite und doch gibt es einiges mehr in der Region zu entdecken. Neugierig? Los geht’s! Nach einem langen, gemütlichen Frühstück warm angezogen, rein in die Wanderschuhe und mit der Ehrwalder Almbahn bis zum gleichnamigen Berggasthof Rodeln_10©Tiroler Zugspitz Arena_U. Wiesmeier„aufi“ fahren. Aussteigen, durchatmen und ab dann geht es zu einer gut 1-stündigen Wanderung über gut präparierte Wege durch verschneite Wälder und weiße Wiesen bis zum Talblick. Hier ist der Name Programm. Ein Päuschen auf der Bank mit Blick in das Tal ist unbedingt zu empfehlen. Den gleichen Weg zurückgehen ist ja nicht jedermanns Sache, aber sollte gerade Dienstag oder Freitag sein, dann lohnt sich das. Denn an diesen Tagen kann man ab dem Berggasthof die beleuchtete Rodelpiste runterzischen – Kindheitserinnerungen garantiert.

Es genügt nur ein Wort das
Gradonna Mountain Resort Chalets und Hotel in Osttirol zu beschreiben: Erholung. Warum das so ist? Nun dafür gibt es viele Gründe: zum einen ist es die einzigartige Lage auf 1.350m im Ort Kals in Osttirol. Zum anderen sind das Hotel und die zugehörigen Chalets eine Augenweide. Heimisches Fichtenholz, tolle Stoffe, passende Farben und unzählige Möglichkeiten seinen Lieblingsplatz im Haus zu finden. Und erst der Duft: nach Zirbenholz im Zimmer, nach frisch gebackenem  Brot beim Frühstück, nach wohltuenden Alpenkräutern im 3000m² großen Wellnessbereich. Nicht zu vergessen die Osttiroler Luft direkt vor der Tür. Und übrigens: im Hotelnamen kommt das Wort „Mountain“ nicht einfach als Lückenfüller vor, hier ist „Mountain“. Die Krönung ist der Blick auf den Großglockner. Das heißt bei gutem Wetter, Vorhang aufziehen, staunen und tief einatmen.
Allein bei dem Gedanken daran, überkommt einen das dringende Gefühl gleich den Urlaubsantrag auszufüllen. Von Ulrike Dziolloß